30. August 2019

Berufsbild

Dominik Nieder Marketing

Lassen Sie sich von komplizierten Ausdrücken nicht in die Irre führen.

Hier erkläre ich Ihnen gerne kurz und übersichtlich, die Aufgaben eines Business Development Managers und dessen Berufsbild.

Ein Business Development Manager fokussiert seinen Blick für das Unternehmen stets nach vorne.

Er führt Unternehmen mit seinen Ideen und strategischen Überlegungen in eine nachhaltige Pipeline.

Doch was bedeutet das im Detail? Ich stellen Ihnen das Berufsbild eines Business Development Managers und dessen Aufgaben schnell und einfach vor.

Was macht ein Business Development Manager? Was sind seine typischen Aufgaben?

Der Business Development Manager beschäftigt sich mit der zukünftigen Ausrichtung eines Unternehmens welche ihm in der Regel vom Geschäftsführer zugeteilt wird.

Es geht darum, aus langfristiger Sicht neue Produkte, Dienstleistungen oder ganze Geschäftsfelder auszubauen und diese zu erschließen. Während in kleineren Companys der Geschäftsführer oder der Unternehmer diese Aufgaben selbst durchführt, gibt es in größeren Unternehmen eine eigene Person für diesen Bereich: den Business Development Manager.

Sein Aufgabengebiet erstreckt sich über die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsideen im Zuge der strategischen und operativen Weiterentwicklung des Unternehmens.

Dabei wird das Ziel verfolgt, den Umsatz des Unternehmens zu steigern, Marktanteile auszubauen diese zu optimieren bzw. bestehende und zukünftige Kunden mit gewählten Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Um das zu gewährleisten, müssen Trends und Marktentwicklungen frühzeitig erkannt und umgesetzt werden.

Zu den Hauptaufgaben eines Business Development Managers zählen:

Analyse der Ziel-Märkte

Erstellung von Prognosen für zukünftige Trends und Marktentwicklungen

Entwurf von Business-Strategien und Aufbau strategischer Allianzen im B2B Bereich

Weiterentwicklung und Erschließung neuer Geschäftsfelder und Märkte

Erstellung von Plänen, Bedarfsanalysen und Marktanalysen

Weiterentwicklung, Neuentwicklung, Optimierung

Sicherung und Erweiterung des Marktanteils

Reporting und Monitoring

Kommunikation mit der Geschäftsführung

 

Wie kann man sich den Arbeitsalltag eines Business Development Managers kurz „BDM“ nun vorstellen?

Business Development Manager werden in der Regel von größeren Unternehmen beauftragt, da in kleinen Unternehmen oft die Geschäftsführer selbst diese Rolle ausüben.

Da für die Erstellung von Prognosen der Zukunftstrends und Marktentwicklungen viel Wissen und Erfahrung nötig ist, kommen Business Development Manager oft aus der langjährigen beruflichen Praxis einer Marketing- oder Vertriebs Company.

Innerhalb des Berufsbildes des Business Developments können außerdem drei verschiedene Fachrichtungen unterschieden werden:

  1. Vertriebsorientierung:Hierzu zählen die strategische Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen, Digitalisierungsstrategien, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie der Aufbau oder Ausbau eines Netzwerks innerhalb der Branche.
  2. Produktorientierung:Im Fokus steht hier die Weiterentwicklung des Produktportfolios. Dies wird mittels innovativer Marketinglösungen und Vertriebsstrategien umgesetzt, wobei auch das Kampagnenmanagement und die Vertriebsprozessoptimierung eine wichtige Rolle spielen.
  3. Marketingorientierung:Hier geht es vor allem um die Märkte, in denen das Unternehmen operiert und wie sich dieses mittel- oder langfristig verändern. Marktanalysen, die Beobachtung von Trends und Wettbewerbsanalysen fließen dabei in Business Development Pläne ein und bieten eine Entscheidungsgrundlage für das Unternehmen.

 

Wie sieht das typische Jobprofil eines Business Development Managers aus?

Fundiertes Wissen in den Bereichen Marketing&Sales werden vorausgesetzt.

Auch technische Studiengänge wie Digitales Marketing, IT oder Elektrotechnik können ein Einstieg sein. Es gibt zwar kein dezidiertes Business Development Studium, aber dennoch die Möglichkeit, im Rahmen eines wirtschaftlichen Studiums eine Spezialisierung im Bereich Business Development oder Geschäftsfeldentwicklung zu wählen.

Meist erfolgt der Einstieg jedoch nicht direkt nach dem Studium. Denn die Fähigkeit, Märkte zu analysieren und darauf aufbauend Prognosen und Zukunftspläne für Unternehmen zu erstellen, erfordert neben dem fundierten Fachwissen eines Studiums auch berufliche Praxis.

Kompetenzen:

Business Development Manager brauchen vor allem eines: vernetztes Wissen. Voraussetzung dafür sind umfangreiche Hard Skills, also fundiertes Wissen in den Bereichen Wirtschaft, Marketing, Vertrieb.

Nur so lässt sich auch ein Gespür für Änderungen am Markt und neue Trends entwickeln.

Auch analytisches Geschick und Erfahrungen mit der Analyse komplexer Situationen werden gefordert, ebenso wie gute Englischkenntnisse.

Zu den wichtigsten Soft Skills des Berufsbildes zählen die Kommunikationsfähigkeit und ein souveränes Auftreten sowie Verhandlungsgeschick, da viele Absprachen mit der Geschäftsführung, aber auch den betroffenen Mitarbeitern anstehen.

Wie auch allgemein in Führungspositionen sind Fähigkeiten wie selbständiges Arbeiten im Bereich des Business Development Management ebenso gefordert wie Teamfähigkeit. Ein hoher Organisationsgrad ist ebenfalls von Vorteil. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsfelder eine gewisse Kreativität erfordert.

Verfasser: Dominik Nieder ©